Interview vor dem Saisonauftakt mit Trainer Bünyamin Kilic
Das Interview führte Christopher Kremer-Obliers am 26.07.2025 vor dem Testspiel des SSV Merten gegen Ahrweiler BC 1920, das Merten 4:1 gewann. Das Interview wird hier leicht gekürzt wiedergegeben.
SSV Merten: Wir wollen direkt mal die letzte Saison beleuchten, die jetzt sechs Wochen her ist. Wie fällt Dein Fazit zu der letzten Saison aus?
Bünyamin Kilic: Ich denke, als Aufsteiger Vize-Meister zu werden ist schon was Besonderes. Hatten wir uns nicht unbedingt auf die Fahne geschrieben. Was wir uns aber auf die Fahne geschrieben haben, war, dass wir definitiv Erfolg haben wollen. Das haben wir vorher definiert, was Erfolg für uns bedeutet. Für den einen Verein ist Erfolg schon der Klassenerhalt. Für einige Vereine ist Erfolg der einstellige Tabellenplatz. Und wir haben uns eingeschworen und haben gesagt, wir wollen versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. Das ist uns selbstverständlich nicht gelungen, das ist keiner Mannschaft gelungen. Hast du auch selten, dass so etwas mal passiert. Aber wir haben sehr viele Spiele gewonnen. Und sind dementsprechend aus meiner Sicht sehr verdient hinter dem Bonner SC die beste Mannschaft geworden. Mit 60 Punkten nach 30 Spielen, das kann sich als Aufsteiger definitiv sehen lassen.
Auf den ersten Blick sieht es nach einem größeren Umbruch innerhalb der Mannschaft aus. Wie groß sind die Veränderungen innerhalb des Kaders?
Zugegeben, wir haben einen kleinen Umbruch. Das muss man schon so sagen, in Summe 10 Abgänge von 23 Mann. Der Rest ist geblieben. Wir haben keine feste erste Elf, wir haben eine erste 15, 16. Und da haben wir den Großteil, die wir jetzt gehalten haben, gehören auch in diese erste 15, 16 rein. Dementsprechend sind wir sehr zufrieden, wenn man bedenkt, dass drei Spieler konkrete Angebote aus der Regionalliga hatten und wir sie halten konnten.
Das freut uns sehr, darunter auch Jérôme Propheter, der als Kapitän in diese Saison gehen wird. Wir sind sehr stolz darauf, dass er uns sein Vertrauen weiter schenkt und wir sind froh, dass er da ist. Das macht uns Mut auch für die neue Saison.
Welche Rolle haben die erfahrenen Spieler in dem neuen Gefüge?
Mit Sicherheit gehört Jérôme Propheter dazu. Pascal Köpp mit seinen 29, bald 30 Jahren auch. Hinzu kommt Hamza Salman mit 27 Jahren. Die drei werden vorweggehen müssen, gerade aufgrund ihres Alters. Mit ihrer Erfahrung, gerade auch Hamza und Jérôme, die schon höherklassig Erfahrungen gesammelt haben. Dann kommen schon Spieler wie Samir Malab dazu. Er ist mit 25 auch noch im Top-Fußball-Alter. Die anderen sind deutlich jünger. Wir sind insgesamt jünger geworden. Man kann sagen, wir sind individuell wirklich gut besetzt. Letzte Saison haben wir aber als Mannschaft sehr geglänzt. Da muss man gucken, dass wir schnell zu einer Mannschaft zusammenwachsen können. Ob wir besser sind als letztes Jahr, das ist noch Glaskugel. Individuell sind wir sehr gut, keine Frage. Aber, ob wir eine bessere Mannschaft sind, wird sich zeigen, kann auch ein Prozess sein. Von daher lassen wir uns in den nächsten Wochen mal überraschen.
Wie läuft aus Deiner Sicht die bisherige Vorbereitung?
Die Vorbereitung: direkt nach einer Woche haben wir ja schon ein Spiel gegen den Bonner SC gehabt. Ich war, muss ich schon sagen, nicht nicht nur überrascht, sondern auch überwältigt, was für eine Qualität wir auf den Platz gebracht haben gegen den Regionalligisten, wir sind sehr dominant aufgetreten. Heute wird es anders sein (Anm: d. Red.: gegen BC Ahrweiler). Wir haben einige angeschlagene Urlauber und einige, die aus beruflichen Gründen raus sind. Uns fehlen heute elf Spieler. Deswegen haben wir heute 11 Feldspieler und den einen oder anderen Testspieler.
Ihr habt das erste Spiel gegen den SSV Bornheim. Was sagst Du zu diesem Saisonauftakt ?
Wir haben das Eröffnungsspiel. Es ist sowohl für den SSV Merten als auch für den SSV Bornheim ein Privileg, das Eröffnungsspiel der Mittelrheinliga so anzugehen. Ein Lokalderby mit vielen Zuschauern, so was hat man selten. Merten als Vizemeister gegen den Aufsteiger SSV Bornheim. Ich glaube die Trainer kennen sich gut, die Vereine kennen sich gut. Einen besseren Auftakt hätte es nicht geben können.
Wie bewertest Du die Mittelrheinliga 2025/2026 mit den neuen Mannschaften, die dazugestoßen sind, seien es die Aufsteiger oder die Absteiger aus der Regionalliga ?
Letztes Jahr hatten wir 3 Aufsteiger, dieses Jahr nur 2. Wir haben diesmal in der Mittelrheinliga auch zwei Regionalligaabsteiger. Dementsprechend müsste man sagen, dass die Liga enger zusammengerückt ist. Ich glaube wir haben eine stärkere Liga als letzte Saison mit einem überraschenden Absteiger Hürth. Und mit Hohkeppel eigentlich eine Übermacht jetzt in der Liga. Die hat sich keiner gewünscht in der Liga, weil da einfach die Interessen und die Möglichkeiten in den Profibereich gehören.
Wir schauen dann mal, was in dieser Saison möglich ist. Also insgesamt schätze ich die Liga gerade bei den vorderen Plätzen sehr, sehr stark ein. Ich glaube die Spitze ist aber auch breiter geworden. Mal sehen, ob Hohkeppel einen Durchmarsch macht wie zuletzt der BSC. Da sind jetzt mehrere Vereine, die auch um die ersten 5, vielleicht sogar ersten 3 mitspielen wollen.
Vielen Dank für das Interview.
Ich danke auch.
SSV Merten: Wir wollen direkt mal die letzte Saison beleuchten, die jetzt sechs Wochen her ist. Wie fällt Dein Fazit zu der letzten Saison aus?
Bünyamin Kilic: Ich denke, als Aufsteiger Vize-Meister zu werden ist schon was Besonderes. Hatten wir uns nicht unbedingt auf die Fahne geschrieben. Was wir uns aber auf die Fahne geschrieben haben, war, dass wir definitiv Erfolg haben wollen. Das haben wir vorher definiert, was Erfolg für uns bedeutet. Für den einen Verein ist Erfolg schon der Klassenerhalt. Für einige Vereine ist Erfolg der einstellige Tabellenplatz. Und wir haben uns eingeschworen und haben gesagt, wir wollen versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. Das ist uns selbstverständlich nicht gelungen, das ist keiner Mannschaft gelungen. Hast du auch selten, dass so etwas mal passiert. Aber wir haben sehr viele Spiele gewonnen. Und sind dementsprechend aus meiner Sicht sehr verdient hinter dem Bonner SC die beste Mannschaft geworden. Mit 60 Punkten nach 30 Spielen, das kann sich als Aufsteiger definitiv sehen lassen.
Auf den ersten Blick sieht es nach einem größeren Umbruch innerhalb der Mannschaft aus. Wie groß sind die Veränderungen innerhalb des Kaders?
Zugegeben, wir haben einen kleinen Umbruch. Das muss man schon so sagen, in Summe 10 Abgänge von 23 Mann. Der Rest ist geblieben. Wir haben keine feste erste Elf, wir haben eine erste 15, 16. Und da haben wir den Großteil, die wir jetzt gehalten haben, gehören auch in diese erste 15, 16 rein. Dementsprechend sind wir sehr zufrieden, wenn man bedenkt, dass drei Spieler konkrete Angebote aus der Regionalliga hatten und wir sie halten konnten.
Das freut uns sehr, darunter auch Jérôme Propheter, der als Kapitän in diese Saison gehen wird. Wir sind sehr stolz darauf, dass er uns sein Vertrauen weiter schenkt und wir sind froh, dass er da ist. Das macht uns Mut auch für die neue Saison.
Welche Rolle haben die erfahrenen Spieler in dem neuen Gefüge?
Mit Sicherheit gehört Jérôme Propheter dazu. Pascal Köpp mit seinen 29, bald 30 Jahren auch. Hinzu kommt Hamza Salman mit 27 Jahren. Die drei werden vorweggehen müssen, gerade aufgrund ihres Alters. Mit ihrer Erfahrung, gerade auch Hamza und Jérôme, die schon höherklassig Erfahrungen gesammelt haben. Dann kommen schon Spieler wie Samir Malab dazu. Er ist mit 25 auch noch im Top-Fußball-Alter. Die anderen sind deutlich jünger. Wir sind insgesamt jünger geworden. Man kann sagen, wir sind individuell wirklich gut besetzt. Letzte Saison haben wir aber als Mannschaft sehr geglänzt. Da muss man gucken, dass wir schnell zu einer Mannschaft zusammenwachsen können. Ob wir besser sind als letztes Jahr, das ist noch Glaskugel. Individuell sind wir sehr gut, keine Frage. Aber, ob wir eine bessere Mannschaft sind, wird sich zeigen, kann auch ein Prozess sein. Von daher lassen wir uns in den nächsten Wochen mal überraschen.
Wie läuft aus Deiner Sicht die bisherige Vorbereitung?
Die Vorbereitung: direkt nach einer Woche haben wir ja schon ein Spiel gegen den Bonner SC gehabt. Ich war, muss ich schon sagen, nicht nicht nur überrascht, sondern auch überwältigt, was für eine Qualität wir auf den Platz gebracht haben gegen den Regionalligisten, wir sind sehr dominant aufgetreten. Heute wird es anders sein (Anm: d. Red.: gegen BC Ahrweiler). Wir haben einige angeschlagene Urlauber und einige, die aus beruflichen Gründen raus sind. Uns fehlen heute elf Spieler. Deswegen haben wir heute 11 Feldspieler und den einen oder anderen Testspieler.
Ihr habt das erste Spiel gegen den SSV Bornheim. Was sagst Du zu diesem Saisonauftakt ?
Wir haben das Eröffnungsspiel. Es ist sowohl für den SSV Merten als auch für den SSV Bornheim ein Privileg, das Eröffnungsspiel der Mittelrheinliga so anzugehen. Ein Lokalderby mit vielen Zuschauern, so was hat man selten. Merten als Vizemeister gegen den Aufsteiger SSV Bornheim. Ich glaube die Trainer kennen sich gut, die Vereine kennen sich gut. Einen besseren Auftakt hätte es nicht geben können.
Wie bewertest Du die Mittelrheinliga 2025/2026 mit den neuen Mannschaften, die dazugestoßen sind, seien es die Aufsteiger oder die Absteiger aus der Regionalliga ?
Letztes Jahr hatten wir 3 Aufsteiger, dieses Jahr nur 2. Wir haben diesmal in der Mittelrheinliga auch zwei Regionalligaabsteiger. Dementsprechend müsste man sagen, dass die Liga enger zusammengerückt ist. Ich glaube wir haben eine stärkere Liga als letzte Saison mit einem überraschenden Absteiger Hürth. Und mit Hohkeppel eigentlich eine Übermacht jetzt in der Liga. Die hat sich keiner gewünscht in der Liga, weil da einfach die Interessen und die Möglichkeiten in den Profibereich gehören.
Wir schauen dann mal, was in dieser Saison möglich ist. Also insgesamt schätze ich die Liga gerade bei den vorderen Plätzen sehr, sehr stark ein. Ich glaube die Spitze ist aber auch breiter geworden. Mal sehen, ob Hohkeppel einen Durchmarsch macht wie zuletzt der BSC. Da sind jetzt mehrere Vereine, die auch um die ersten 5, vielleicht sogar ersten 3 mitspielen wollen.
Vielen Dank für das Interview.
Ich danke auch.